Rudergerät für zuhause

Passt ein Rudergerät zu deinem Training?

Rudergeräte verbinden Ausdauertraining mit einem Bewegungsablauf, bei dem Beine, Rumpf und Oberkörper gemeinsam arbeiten. Damit unterscheiden sie sich deutlich von vielen klassischen Cardiogeräten.

Ob ein Rudergerät die richtige Wahl für dein HomeGym ist, hängt aber nicht nur vom Trainingsziel ab. Auch Bewegungsgefühl, Widerstandssystem, Geräuschentwicklung und der benötigte Platz spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.

Wichtig vor dem Kauf: Ein gutes Rudergerät sollte nicht nur Widerstand erzeugen. Entscheidend ist, dass sich der Bewegungsablauf kontrolliert, gleichmäßig und passend zu deinem Training anfühlt.
Schritt für Schritt

So findest du das passende Rudergerät

01
Trainingsziel festlegen Geht es dir vor allem um Ausdauer, regelmäßige Bewegung oder intensiveres Cardiotraining?
02
Widerstandssystem vergleichen Luft, Wasser, Magnet oder Kombinationen unterscheiden sich bei Gefühl, Lautstärke und Bedienung.
03
Größe und Bewegungsraum prüfen Rudergeräte sind häufig lang und benötigen während des Trainings ausreichend Platz nach hinten und vorne.
04
Ausstattung sinnvoll auswählen Erst die Trainingsqualität beurteilen – danach Display, Programme, Apps und weitere Extras.
Unser Ziel: Nicht einfach das Gerät mit den meisten Funktionen finden, sondern ein Rudergerät, das zu deinem Training und deinem Zuhause passt.
Entscheidungshilfe

Für wen eignet sich ein Rudergerät?

Rudern ist interessant, wenn du Ausdauertraining mit einem Bewegungsablauf verbinden möchtest, bei dem nicht nur die Beine arbeiten. Trotzdem passt ein Rudergerät nicht automatisch zu jedem Trainingsstil.

Rudergerät für das Training zuhause
Ausdauer und koordinierter Bewegungsablauf Beim Rudern arbeiten Beine, Rumpf und Oberkörper innerhalb einer gemeinsamen Bewegung zusammen.

Ein Rudergerät passt gut zu dir, wenn …

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du ein ausdauerorientiertes Ganzkörpertraining für zuhause suchst.
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du Beine, Rumpf und Oberkörper innerhalb eines gemeinsamen Bewegungsablaufs trainieren möchtest.
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du lieber rhythmisch und gleichmäßig trainierst als ausschließlich auf einem Fahrrad oder Laufband.
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du genügend Platz für ein vergleichsweise langes Fitnessgerät zur Verfügung hast.

Eine andere Geräteart kann sinnvoller sein, wenn …

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du möglichst wenig Stellfläche zur Verfügung hast und das Gerät nach jeder Einheit schnell verschwinden soll.
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du hauptsächlich gehen oder laufen möchtest – dann passt ein Laufband wahrscheinlich besser.
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du lieber in einer einfachen, vertrauten Fahrradbewegung trainierst – dann könnte ein Ergometer besser zu dir passen.
→
dir ein korrekt ausgeführter und koordinierter Bewegungsablauf weniger liegt als eine sehr einfache Cardio-Bewegung.
Kurz zusammengefasst Rudergeräte sind besonders interessant, wenn du mehr als nur Beine bewegen möchtest. Der typische Bewegungsablauf macht das Rudergerät zu einer besonderen Alternative zu Laufband, Ergometer und Crosstrainer. Wichtig ist jedoch, dass dir diese Art des Trainings auch wirklich liegt.
Rudergeräte entdecken Du weißt bereits, dass ein Rudergerät zu dir passt?

Dann kannst du dir verschiedene Rudergeräte ansehen. Im nächsten Abschnitt zeigen wir dir, worauf du bei Widerstand, Bauweise und Nutzung achten solltest.

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Rudergerät auswählen

Wie intensiv möchtest du mit dem Rudergerät trainieren?

Ein Rudergerät für gelegentliche Bewegung muss nicht dieselben Anforderungen erfüllen wie ein Gerät, das mehrmals pro Woche intensiv genutzt wird. Deshalb lohnt es sich, die Auswahl zuerst an deinem tatsächlichen Training auszurichten.

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Einstieg & gelegentliches Training Moderate Nutzung

Wenn du das Rudergerät vor allem für regelmäßige Bewegung und lockere Cardioeinheiten nutzen möchtest, stehen ein angenehmer Bewegungsablauf, einfache Bedienung und ein gut dosierbarer Widerstand im Vordergrund.

Einstieg lockeres Rudern einfache Bedienung
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Regelmäßiges Fitnesstraining Mehrmals pro Woche

Für häufigere Einheiten werden Stabilität, Sitzkomfort, gleichmäßiger Widerstand und ein sauber laufender Sitz wichtiger. Das Gerät sollte auch bei längeren Einheiten angenehm und zuverlässig funktionieren.

regelmäßige Nutzung stabiler Rahmen ruhiger Lauf
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Intensiveres Rudertraining Hohe Trainingsbelastung

Wenn du häufig trainierst, Intervalle einbaust oder mit höherer Intensität ruderst, wird die Qualität des gesamten Bewegungsablaufs besonders wichtig. Rahmen, Schiene, Widerstandssystem und Zugmechanik sollten entsprechend robust und gleichmäßig arbeiten.

intensiveres Training hohe Stabilität belastbare Mechanik
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Teurer ist nicht automatisch besser für dein Training. Ein hochwertiges Rudergerät kann sinnvoll sein, wenn du es häufig nutzt. Für gelegentliche Einheiten brauchst du aber nicht zwingend jede Funktion. Entscheidend ist, dass Bewegungsablauf, Widerstand und Stabilität zu deiner Nutzung passen.
Modelle vergleichen Rudergeräte für unterschiedliche Trainingsansprüche ansehen

Nutze deine geplante Trainingshäufigkeit als ersten Filter. Im nächsten Abschnitt schauen wir uns die verschiedenen Widerstandssysteme genauer an.

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Widerstandssysteme

Wasser, Luft oder Magnet – was passt zu dir?

Das Widerstandssystem beeinflusst das Trainingsgefühl eines Rudergeräts deutlich. Dabei gibt es nicht das eine grundsätzlich beste System. Entscheidend ist, welche Eigenschaften dir beim Training wichtig sind.

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Wasserwiderstand Dynamisches Rudergefühl

Beim Wasserwiderstand bewegt ein Paddelsystem Wasser innerhalb eines Tanks. Je kräftiger du ziehst, desto stärker reagiert der Widerstand. Viele Nutzer schätzen dabei das gleichmäßige Gefühl und das charakteristische Wassergeräusch.

dynamischer Widerstand Wassergeräusch flüssiges Zuggefühl
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Luftwiderstand Trainingsintensität folgt dem Zug

Bei einem Luftsystem erzeugt ein Schwungrad den Widerstand. Ziehst du kräftiger und schneller, steigt auch der Widerstand. Dadurch lässt sich die Intensität sehr direkt über deinen eigenen Bewegungsablauf beeinflussen.

direkte Rückmeldung dynamisch hörbarer Luftstrom
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Magnetwiderstand Kontrolliert und meist leiser

Magnetische Systeme arbeiten mit einem einstellbaren Widerstand, der häufig in mehreren Stufen geregelt werden kann. Ein Vorteil ist die vergleichsweise ruhige Arbeitsweise. Das kann besonders beim Training in der Wohnung interessant sein.

leiser Betrieb einstellbar gleichmäßig
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Kombinierte Systeme Eigenschaften verbinden

Manche Rudergeräte kombinieren unterschiedliche Widerstandsprinzipien. Damit sollen beispielsweise ein dynamisches Zuggefühl und zusätzliche Einstellmöglichkeiten miteinander verbunden werden. Entscheidend ist hier weniger der technische Name als das tatsächliche Trainingsgefühl.

mehrere Eigenschaften flexibel modellabhängig
Wichtiger als die Technik Wie soll sich dein Rudergerät beim Training anfühlen? Das Widerstandssystem beeinflusst Geräusch, Zuggefühl und Einstellmöglichkeiten. Deshalb solltest du nicht allein nach technischen Daten oder dem Systemnamen auswählen.
Eine einfache Orientierung
1
Natürliches, dynamisches Gefühl: Wasser kann interessant sein.
2
Direkte Reaktion auf kräftiges Rudern: Luft ist eine typische Lösung.
3
Möglichst ruhiges Training: Magnetwiderstand kann Vorteile haben.
4
Mehrere Eigenschaften verbinden: kombinierte Systeme mit vergleichen.
Kein Widerstandssystem ist automatisch die beste Wahl. Ein gutes Rudergerät muss als Gesamtsystem überzeugen. Neben dem Widerstand spielen deshalb auch Rahmen, Sitzschiene, Zugmechanik, Ergonomie und Stabilität eine wichtige Rolle.
Rudergerät-Kaufberatung

Auf diese 6 Punkte solltest du beim Rudergerät achten

Das Widerstandssystem ist wichtig, aber längst nicht alles. Auch Schiene, Sitz, Zugmechanik und Stabilität entscheiden darüber, ob sich ein Rudergerät dauerhaft angenehm nutzen lässt.

01
Schiene & Bewegungsweg
Die Schiene sollte ausreichend Bewegungsweg für deine Körpergröße und deinen Ruderschlag bieten. Besonders größere Nutzer sollten darauf achten, dass sich Beine und Sitz während der Bewegung frei und ohne Einschränkung bewegen können.
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Stabilität & Belastbarkeit
Beim Rudern wirken wiederholt Kräfte auf Rahmen und Schiene. Das Gerät sollte deshalb auch bei kräftigeren Zügen ruhig stehen. Prüfe außerdem die angegebene maximale Benutzerbelastung des jeweiligen Modells.
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Sitz & Sitzlauf
Der Sitz bewegt sich bei jeder Wiederholung über die Schiene. Deshalb sollte er angenehm laufen und weder hakeln noch unnötig viel Spiel haben. Bei längeren Einheiten wird auch die Form und Polsterung des Sitzes wichtiger.
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Griff, Zug & Fußposition
Griff, Zugmechanik und Fußauflagen beeinflussen den gesamten Bewegungsablauf. Die Füße sollten sicher positioniert sein und der Zug sollte sich möglichst gleichmäßig und kontrolliert anfühlen.
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Trainingsdaten & Bedienung
Zeit, Schlagzahl, Strecke oder weitere Trainingswerte können bei der Steuerung deiner Einheiten hilfreich sein. Wichtig ist vor allem, dass die Anzeige während des Trainings gut lesbar und einfach bedienbar bleibt.
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Platz & Verstauen
Rudergeräte benötigen während des Trainings meist deutlich mehr Länge als viele andere Fitnessgeräte. Prüfe deshalb nicht nur die Stellmaße, sondern auch, ob sich das Gerät hochstellen, klappen oder verschieben lässt, wenn du den Raum anderweitig nutzen möchtest.
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Ein gutes Rudergerät überzeugt als Gesamtsystem. Ein hochwertiges Widerstandssystem bringt wenig, wenn der Sitz schlecht läuft, die Schiene zu kurz ist oder das Gerät bei kräftigeren Zügen instabil wirkt. Vergleiche deshalb immer das gesamte Gerät – nicht nur einzelne Daten.
Rudergeräte vergleichen Modelle anhand dieser Kriterien gezielter beurteilen

Nutze Widerstandssystem, Stabilität, Schiene und Ergonomie als erste Filter und vergleiche danach zusätzliche Ausstattung.

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Platzplanung

Wie viel Platz braucht ein Rudergerät zuhause?

Rudergeräte wirken oft schmal, benötigen während des Trainings aber vergleichsweise viel Länge. Deshalb solltest du vor dem Kauf nicht nur die Stellfläche prüfen, sondern auch überlegen, wie und wo du das Gerät nach dem Training verstauen möchtest.

Rudergerät im HomeGym zuhause
Schmal – aber oft überraschend lang Plane den vollständigen Bewegungsbereich des Geräts und ausreichend Platz zum Aufsteigen mit ein.
01
Gesamtlänge
Prüfe die vollständigen Außenmaße des Geräts. Besonders die Schiene sorgt dafür, dass ein Rudergerät häufig mehr Raum in der Länge benötigt als zunächst erwartet.
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Bewegungsraum
Neben dem eigentlichen Gerät solltest du Platz zum Aufsteigen und für die freie Bewegung einplanen. Das Rudergerät sollte nicht so eng zwischen Möbeln stehen, dass dein Training eingeschränkt wird.
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Boden
Ein stabiler und möglichst ebener Untergrund ist wichtig. Eine passende Bodenschutzmatte kann den Boden schützen und je nach Untergrund auch störende Geräusche oder leichte Vibrationen reduzieren.
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Verschieben
Soll das Rudergerät nach dem Training den Platz wechseln, sind Transportrollen hilfreich. Prüfe zusätzlich das Gewicht, denn nicht jedes Gerät lässt sich trotz Rollen bequem täglich bewegen.
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Hochstellen oder klappen
Einige Modelle lassen sich platzsparender lagern, beispielsweise durch Hochstellen oder Klappen. Prüfe aber immer ausdrücklich, welche Lagerposition der Hersteller vorsieht.
Vor dem Kauf prüfen Diese drei Situationen solltest du ausmessen
01 · Training Wie viel Platz benötigt das Rudergerät im vollständig nutzbaren Zustand?
02 · Zugang Bleibt ausreichend Raum zum Aufsteigen und für den Bewegungsablauf?
03 · Lagerung Wo steht das Gerät außerhalb des Trainings und wie lässt es sich dorthin bewegen?
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Die Lagerposition gehört bereits zur Kaufentscheidung. Wenn dein Rudergerät nach jeder Einheit verstaut werden muss, sind Gewicht, Transportrollen und Lagerungsmöglichkeit genauso wichtig wie Widerstandssystem oder Trainingscomputer.
HomeGym planen Mehr als ein Fitnessgerät im Raum?

Dann plane nicht nur den Stellplatz des Rudergeräts. Berücksichtige auch Wege, Bewegungsflächen und weitere Geräte in deinem Trainingsbereich.

HomeGym planen →
Ausstattung richtig bewerten

Welche Funktionen braucht ein gutes Rudergerät wirklich?

Trainingscomputer, Programme, Apps und viele Zusatzfunktionen können interessant sein. Für ein gutes Training sind jedoch ein sauberer Bewegungsablauf und eine einfache Bedienung meist wichtiger als eine möglichst lange Ausstattungsliste.

Darauf zuerst achten

Funktionen mit echtem Trainingsnutzen

Diese Punkte helfen dir dabei, das Training zu steuern und das Rudergerät im Alltag angenehm zu nutzen.

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Gut lesbarer Trainingscomputer Wichtige Werte sollten während der Bewegung schnell und ohne langes Suchen erkennbar sein.
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Schlagzahl und Trainingszeit Gerade beim Rudern sind solche Werte hilfreich, um Rhythmus und Dauer deiner Einheiten besser einzuschätzen.
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Einfach verstellbarer Widerstand Bei entsprechend regelbaren Systemen sollte sich der Widerstand unkompliziert an dein Training anpassen lassen.
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Sicherer Halt der Füße Gut anpassbare Fußschlaufen und ausreichend große Auflagen unterstützen einen kontrollierten Bewegungsablauf.
Je nach Nutzung interessant

Komfortfunktionen und Extras

Diese Funktionen können das Training erweitern, sollten aber nicht wichtiger werden als Ergonomie, Stabilität und ein guter Bewegungsablauf.

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Trainingsprogramme Vorgegebene Einheiten können Abwechslung schaffen, sind für regelmäßiges Rudern aber nicht zwingend notwendig.
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App-Verbindung Interessant, wenn du Trainingsdaten speichern, auswerten oder externe Trainingsangebote nutzen möchtest.
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Herzfrequenzmessung Kann für gesteuertes Cardiotraining hilfreich sein. Welche Sensoren unterstützt werden, hängt vom jeweiligen Modell ab.
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Smartphone- oder Tablet-Halterung Praktisch für Unterhaltung oder digitale Trainingsinhalte, für die eigentliche Qualität des Rudergeräts aber zweitrangig.
Erst Bewegungsqualität und Stabilität – danach Display und Apps. Ein moderner Trainingscomputer kann angenehm sein. Entscheidend bleibt aber, wie gleichmäßig Sitz und Zugmechanik arbeiten, wie stabil das Gerät steht und ob der Bewegungsablauf zu deiner Körpergröße und deinem Training passt.
Ausstattung vergleichen Rudergeräte mit unterschiedlicher Ausstattung ansehen

Vergleiche zuerst die für dein Training wichtigen Eigenschaften und entscheide danach, welche Programme und Komfortfunktionen dir tatsächlich einen Mehrwert bieten.

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Cardiogeräte vergleichen

Rudergerät oder Ergometer – was passt besser zu dir?

Beide Geräte eignen sich für regelmäßiges Cardiotraining zuhause, unterscheiden sich aber deutlich beim Bewegungsablauf. Welche Variante besser passt, hängt vor allem davon ab, wie du gerne trainierst.

Mehr Körper im Einsatz

Rudergerät

Beim Rudern arbeiten Beine, Rumpf und Oberkörper innerhalb eines koordinierten Bewegungsablaufs zusammen. Dadurch fühlt sich das Training deutlich anders an als auf einem klassischen Fahrrad-Ergometer.

Bewegung Zugbewegung mit Bein-, Rumpf- und Oberkörpereinsatz
Koordination etwas anspruchsvoller, da mehrere Bewegungsphasen zusammenkommen
Körperhaltung dynamischer Wechsel innerhalb des Ruderschlags
Platzbedarf schmal, während des Trainings häufig relativ lang
Trainingsgefühl rhythmisch, zugorientiert und stark vom Ruderschlag geprägt
Besonders interessant, wenn … du Cardiotraining mit einem aktiven Ganzkörper-Bewegungsablauf verbinden möchtest.
Einfacher Bewegungsablauf

Ergometer

Das Ergometer orientiert sich an der vertrauten Fahrradbewegung. Dadurch ist der Bewegungsablauf einfacher und der Schwerpunkt liegt stärker auf der Beinarbeit und dem klassischen Ausdauertraining im Sitzen.

Bewegung gleichmäßige Pedalbewegung mit Schwerpunkt auf den Beinen
Koordination vergleichsweise einfach und schnell verständlich
Körperhaltung Training überwiegend in einer sitzenden Position
Platzbedarf häufig kürzer, dafür je nach Gerät etwas höher aufgebaut
Trainingsgefühl vertraute Fahrradbewegung und gleichmäßiges Pedalieren
Besonders interessant, wenn … du unkompliziertes Cardiotraining mit einer vertrauten Fahrradbewegung bevorzugst.
Die entscheidende Frage Welche Bewegung möchtest du regelmäßig machen? Technische Daten sind bei dieser Entscheidung zunächst zweitrangig. Wenn dir der Bewegungsablauf nicht liegt, wird auch ein hochwertiges Fitnessgerät langfristig kaum Freude machen.
Eine einfache Orientierung
R
Mehr Körperbereiche aktiv einbeziehen: eher Rudergerät.
E
Vertraute Fahrradbewegung bevorzugen: eher Ergometer.
R
Rhythmische Zugbewegung gefällt dir: Rudergerät genauer ansehen.
?
Noch völlig unsicher: erst verschiedene Gerätearten vergleichen.
Häufige Fragen

Fragen rund um Rudergeräte für zuhause

Vor dem Kauf eines Rudergeräts tauchen häufig dieselben Fragen auf. Hier findest du die wichtigsten Punkte noch einmal kompakt zusammengefasst.

01 Ist ein Rudergerät für Anfänger geeignet?

Ja. Ein Rudergerät kann auch für Einsteiger interessant sein. Wichtig ist allerdings, dass du dir zunächst einen kontrollierten Bewegungsablauf aneignest. Gerade beim Rudern spielt die Koordination von Beinen, Rumpf und Armen eine größere Rolle als bei vielen anderen Cardiogeräten.

02 Welches Widerstandssystem ist am besten?

Ein allgemein bestes Widerstandssystem gibt es nicht. Wasser, Luft und Magnet unterscheiden sich bei Trainingsgefühl, Geräuschentwicklung und Einstellmöglichkeiten. Entscheidend ist deshalb, welche Eigenschaften zu deinem Training passen. Mehr dazu findest du im Abschnitt Widerstandssysteme vergleichen.

03 Wie viel Platz braucht ein Rudergerät?

Rudergeräte sind häufig relativ schmal, benötigen aber durch die lange Sitzschiene vergleichsweise viel Platz in der Länge. Prüfe deshalb vor dem Kauf die vollständigen Gerätemaße und plane zusätzlich Platz zum Aufsteigen und Trainieren ein. Hinweise dazu findest du unter Platzbedarf und Verstauen.

04 Kann man ein Rudergerät nach dem Training verstauen?

Das hängt vom jeweiligen Modell ab. Einige Rudergeräte können hochgestellt oder geklappt werden, andere lassen sich nur über Transportrollen verschieben. Prüfe deshalb vor dem Kauf ausdrücklich, welche Lagerposition der Hersteller vorsieht und wie viel Platz das Gerät dabei benötigt.

05 Wie laut ist ein Rudergerät?

Das hängt stark vom Widerstandssystem und von der Bauweise ab. Luftsysteme erzeugen beispielsweise einen deutlich hörbaren Luftstrom, während magnetische Systeme häufig ruhiger arbeiten. Bei Wassergeräten gehört das typische Wassergeräusch dagegen bewusst zum Trainingsgefühl.

06 Welche Muskeln werden beim Rudern beansprucht?

Beim Rudern arbeiten mehrere Körperbereiche innerhalb eines gemeinsamen Bewegungsablaufs zusammen. Besonders Beine, Rumpf und Oberkörper sind beteiligt. Deshalb wird das Rudergerät häufig als ausdauerorientiertes Ganzkörpergerät eingesetzt.

07 Rudergerät oder Ergometer – was ist einfacher?

Die Fahrradbewegung eines Ergometers ist für viele Menschen zunächst vertrauter und einfacher. Beim Rudergerät müssen mehrere Bewegungsphasen koordiniert werden. Dafür werden beim Rudern mehr Körperbereiche aktiv in die Bewegung einbezogen. Entscheidend ist deshalb, welche Trainingsform du langfristig lieber nutzt.

08 Worauf sollte ich beim Kauf besonders achten?

Neben dem Widerstandssystem solltest du vor allem Stabilität, Länge der Schiene, Sitzlauf, Zugmechanik, Fußposition und Platzbedarf prüfen. Einzelne Komfortfunktionen sind erst danach wichtig. Unsere Übersicht findest du unter Rudergerät-Kaufkriterien.

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Noch unsicher, ob Rudern wirklich zu dir passt? Dann vergleiche nicht nur verschiedene Rudergeräte. Prüfe zuerst, ob Rudergerät, Ergometer, Laufband oder Crosstrainer besser zu deinem Trainingsstil und deinem verfügbaren Platz passen.
Dein nächster Schritt

Jetzt das passende Rudergerät auswählen

Wenn du weißt, wie häufig du trainieren möchtest, welches Widerstandsgefühl du bevorzugst und wie viel Platz zur Verfügung steht, kannst du Rudergeräte deutlich gezielter miteinander vergleichen.

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Rudergeräte ansehen

Du hast dich bereits für ein Rudergerät entschieden? Dann kannst du jetzt verschiedene Modelle, Widerstandssysteme und Ausstattungen vergleichen.

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02

Noch unsicher beim Gerät?

Vielleicht passt ein Ergometer, Laufband oder Crosstrainer besser zu deinem Trainingsziel, deinem Platz oder deiner bevorzugten Bewegungsform.

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03

Cardiogeräte vergleichen

Vergleiche Rudergerät, Laufband, Ergometer und Crosstrainer und finde heraus, welche Trainingsform am besten zu deinem HomeGym passt.

Cardiotraining entdecken →
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Mein Tipp: Erst Bewegungsgefühl und Nutzung festlegen, dann Modelle vergleichen. Widerstandssystem, Stabilität und Schienenlänge sind wichtiger als möglichst viele Zusatzfunktionen. So findest du eher ein Rudergerät, das du auch langfristig gerne nutzt.
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